Akzente & Diakritika
«Café» oder «Cafe», «Crème» oder «Creme»: Ein Akzent, ein Umlaut oder ein Cédille ändert das Schriftbild minimal – am Klang und an der Bedeutung meist gar nichts.
Kleines Zeichen, kaum Wirkung
Diakritische Zeichen werden vom Publikum oft überlesen oder gar nicht mitgesprochen. Wer eine bekannte Wortmarke nur um einen Akzent ergänzt oder ihn weglässt, schafft damit keinen ausreichenden Abstand.
Gerade in der mehrsprachigen Schweiz ist das relevant: Dieselbe Marke wird mit und ohne Akzent geschrieben, ohne dass jemand sie als verschieden wahrnimmt.
Beispiel
So sieht eine solche Kollision aus
Ein Akzent macht keine neue Marke
Wenn der Unterschied beim Vorlesen verschwindet, verschwindet auch der Schutzabstand.
Erkennt das der Gratis-Basisschutz?
Der kostenlose Basisschutz meldet die identische Schreibweise. Varianten mit oder ohne Akzent gleichen sich aber nur im Klang – sie zuverlässig zu erkennen, ist Aufgabe der Ähnlichkeitsanalyse von Pro.
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Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Rechtsberatung dar.
